Lehrfahrt Holz

Holzheizkraftwerke-Lehr- und Demonstrationsfahrt „Bio2020Plus“
Perspektiven für Holzheizkraftwerke-Bestands-
und Neuanlagen durch Post-EEG-Geschäftsmodelle“
am 24.09.2019
Abfahrt: 10:00 Uhr Würzburg HBF / Ankunft: ca. 19:30 Uhr Würzburg HBF

 

Programm

In der Holzheizkraftwerke-Lehr- und Demonstrationsfahrt „Bio2020Plus“ werden zukunftsfähige Holzenergieanlagen mit innovativen Post-EEG-Ansätzen und deren ökonomische und ökologische Wirksamkeit als Best-Practice-Fallbeispiele demonstriert.
10:00 Uhr: Treffpunkt und Abfahrt vom Hauptbahnhof in Würzburg


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Station 1:
Biomasseheizkraftwerk Aschaffenburg
Betreiber: Aschaffenburger Versorgungs-GmbH
Das Heizkraftwerk hat eine maximale Feuerungswärmeleistung von 12 MW. Die elektrische Leistung der ORC-Turbine beträgt ca. 1,3 MW. Die nutzbare thermische Leistung des Heizkraftwerks liegt bei 8 MW. Im Jahr können ca 10.400 MWh Strom und ca. 48.300 MWh Wärme erzeugt werden. Damit liefert die Anlage Strom und Wärme für ca. 2.900 Haushalte.
Die Abwärme des Turbinenabdampfes wird an einen Heizwasserkreislauf übertragen (Kraft-Wärme-Koppelung), das heißt hier:
• an das 1,5 km lange Fernwärmenetz Leider
• an den Trockner für die Klärschlammtrocknung.


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Station 2:
Biomasseheizkraftwerk Buchen
Betreiber: Biomasseheizkraftwerk Odenwald GmbH
Die ökologischen Vorteile des Biomasseheizkraftwerkes sind beträchtlich. Bei der Verbrennung des Holzes wird nicht mehr Treibhausgas freigesetzt als das Holz bei seinem Wachstum aufgenommen und gespeichert hat. Die CO2-neutrale Verbrennung erspart der Umwelt im Vergleich zu herkömmlich gewonnener Energie im Jahr rund 23.000 Tonnen Kohlendioxid.


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Station 3:
Biomasseheizkraftwerk Dinkelsbühl
Betreiber: TEAtherm GmbH
Im Biomasseheizkraftwerk Dinkelsbühl werden jährlich bis zu 100.000 Tonnen Hölzer aus der Landschaftspflege thermisch verwertet. In der Turbine mit einer elektrischen Leistung von 9,6 MW wird daraus CO2-neutraler Strom für rund 35.000 Einwohner erzeugt. Auch die bei der Stromproduktion anfallende Wärme wird sinnvoll genutzt und in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Dinkelsbühl eingespeist sowie zur Beheizung von Gewächshausanlagen oder zur Klärschlammtrocknung genutzt. Die Holzasche aus der Verbrennung ist ein wertvoller Rohstoff und wird z.B. über die Waldkalkung oder als Düngemittelzuschlagsstoff in den Stoffkreislauf zurückgeführt.


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ca. 19:30 Uhr: Wiederankunft am Hauptbahnhof in Würzburg


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Gesonderte Anmeldung erforderlich (s. Online-Anmeldung bzw. Rückantwortkarte)
Teilnehmergebühr: 50,- € + MwSt (inkl. Tagesverpflegung, Bustransfer, Besichtigungen der aufgeführten Anlagen)

Bio2020Plus

 

Perspektiven für Bioenergie-Bestands- und Neuanlagen
durch Post-EEG-Geschäftsmodelle

 

Kontakt:

 

Bundesverband Bioenergie

Godesberger Allee 142-148

53175 Bonn

 

Tel.: 0228/81002-22
Fax: 0228/81002-58
info@bioenergie.de

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